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Wer erinnert sich nicht an das Pokalfinale im März 2016?!? Die Elephants mussten eine 5 Punkte Niederlage aus dem Hinspiel wett machen und starteten wie die Feuerwehr. Im zweiten Viertel hatten sich die Gäste allerdings ein wenig gefangen und Center Jasper Chiwuzie krönte einen Ibbenbürener 8:2 Lauf mit einem kraftvollen Dunking ins Gesicht von Nikolas Zimmermann zum 38:31. Würde diese Aktion die Wende im Spiel einleiten?
Sie tat es nicht und der krachende Dunking des Engländers blieb nur eine Momentaufnahme beim ungefährdeten 83:65 Sieg der Dickhäuter vor über 1000 feiernden Fans.
Der beste Akteur des Gegners war in beiden Finalbegegnungen Jasper Chiwuzie und diesen erfahrenen Big Man haben die Elephants nun in die Schlossstadt gelotst.
Möglich wurde die Verpflichtung nur durch das Engagement von FWG-Firmenchef Manfred Albrecht, einem langjährigen Edel-Fan und Sponsor der Grevenbroicher Korbjäger.
„Eigentlich hatten wir unsere Kaderplanung bereits beendet, obwohl noch ein großer Spieler im Team gefehlt hat. Aber der Etat war ausgeschöpft und es ist eiserne Vereinspolitik, kein Geld auszugeben, was nicht vorhanden ist. Als Herr Albrecht von diesem Dilemma bei unserem Jahresgespräch erfuhr, erklärte er sich spontan bereit, die fehlenden Mittel für diesen Königstransfer bereitzustellen. Mit dem Spieler, der von der Stimmung im Elephans Dome begeistert gewesen ist, sind wir dann schnell einig geworden. Unser Dank gilt noch einmal ausdrücklich der Firma FWG technische Federn mit Unternehmenschef Manfred Albrecht, der diesen Coup erst möglich gemacht hat." betont Geschäftsführer Hubert Fußangel.

Zwischen Hartmut Oehmen und dem Spieler war das Thema Geld zunächst aber gar kein Thema, denn Chiwuzie hatte nach eigener Aussage "genug von dieser ganzen Basketball-Politik" und wollte deshalb seine Schuhe endgültig an den Nagel hängen. Unser Coach bohrte nach und erfuhr, dass der Center, der zu Beginn der letzten Saison nach Belgien gewechselt war, dort nicht mit seiner Spielzeit zufrieden gewesen ist, weil man ihm einen Stammplatz avisiert, er aber nie eine Chance von mehr als 15 Minuten pro Spiel erhalten hatte. In Ibbenbüren lief es dann sportlich deutlich besser, doch nach einer starken Saison musste der Engländer am 29. Juni auf der TVI Homepage lesen, dass die Gründe, die gegen eine weitere Zusammenarbeit sprächen ganz trivialer Natur wären, weil der Spieler schlichtweg zu viel Gehalt verlangen würde.
Dem widersprach Chiwuzie allerdings vehement: "I never had any offers or negotiations with them since I left after the easter tournament. I never talked to them about money." (Zitat Ende)
Frust und Enttäuschung saßen tief bei diesem kraftvollen Muskelpaket und so vergingen gut anderthalb Wochen in denen Oehmen beinahe täglich mit seinem Wunschkandidaten redete. Selbst Chiwuzies Freundin Lucy bezog der erfahrene Manager, der mit Simon Bennett, Raed Mostafa oder Nick Larsen schon öfter Spieler von einem Rücktritt vom Rücktritt hatte überzeugen können mit ins Gespräch ein und am vergangenen Donnerstag kam dann das OK von Jasper - zusammen mit einer Kampfansage: "Ich bin überzeugt davon, dass ich der richtige Mann für die Elephants bin und es wird mein größtes Ziel sein, mit Grevenbroich Spiele zu gewinnen."
Kraftvolle Worte eines wieder selbstbewußt klingenden Mannes.
Willkommen in Grevenbroich Jasper Chiwuzie.


Im WBV Pokalfinale noch Gegner, in der kommenden Saison Kollegen unter den Brettern: Lennard Jördell und Neuzugang Jasper Chiwuzie

 

 

Herzlichen Glückwunsch nach Moldavien, denn Neuzugang Oleg Adamov wird heute 20 Jahre alt.
Der nur 1,77 Meter große Pointguard, der als ausgewiesener Dreier-Spezialist gilt, weilt zur Zeit im Kreise der U20 Nationalmannschaft bei der U20 EM für kleine Länder und wird Mitte August mit seinen Kollegen das Training in Grevenbroich aufnehmen. Gemeinsam mit Farid Sadek soll Oleg für viel Druck im Spielaufbau der Elephants sorgen und der junge Linkshänder ist auch bereits ganz heiß auf seine neue Aufgabe in Deutschland.

 

 

 

Trotz des Abgangs von Dainius Zvynklis müssen die Fans des Basketball-Regionalligisten in der kommenden Saison nicht auf einen Spieler aus Litauen verzichten. Denn Hartmut Oehmen, Trainer und Manager in Personalunion, machte gestern die Verpflichtung von Martynas Airosius perfekt, der in der vergangenen Saison mit 19,3 Punkten pro Spiel und einer Effizienz von 23,5 zum "most valuable player" (MVP) in der Dritten Liga seines Heimatlandes gewählt wurde.

"Martynas kann variabel auf den Positionen eins bis drei eingesetzt werden und weil Farid Sadek und Oleg Adamov körperlich nicht zu den größten Vertretern ihrer Zunft gehören, ist er eine wichtige Ergänzung für uns", sagt Oehmen über den 23-Jährigen, der die Maße von 192 Zentimetern Körperlänge und 92 Kilogramm Lebendgewicht mit in die Schlossstadt bringt. "In Litauen zeichnete sich der Combo Guard nicht nur als Scorer und Vorbereiter aus, sondern überzeugte auch als Defensivspezialist, der sich meist um den stärksten Guard des Gegners kümmern durfte", sagt Oehmen über Marynas Airosius, der nach Rückkehrer Raed Mostafa, dem Moldawier Oleg Adamov und dem US-Import Jalen Chapman der vierte Neue im Trikot der Elephants ist.

Verlassen wird den Klub neben Dainius Zvynklis (Düsseldorf) und Nico Zimmermann (berufliche Gründe) auch Nick Larsen, der seine Karriere beendet.
Noch vor dem ersten Meisterschaftsspiel in der Regionalliga West sind die Elephants im WBV-Pokal gefordert, deren erste Runde in dieser Woche ausgelost wurde: Der Titelverteidiger aus Grevenbroich trifft dabei auf den Kreisligisten Greek Baskets Düsseldorf, Spieltermin wird voraussichtlich der 11. September sein.

 

 

Lange hat man in Grevenbroich gesucht, denn das Anforderungsprofil für die Position des US Imports war bei den Elephants ganz genau abgesteckt. Es sollte ein athletischer Power Forward sein, der sowohl mit dem Rücken zum Korb als auch Face Up agieren kann. Denn nach der Nachricht, dass Nicolas Zimmermann aus beruflichen Gründen nicht mehr 1. Regionalliga spielen kann hatte man mit Lennard Jördell nur einen echten Big Man im Kader.

Unzählige Videos hat Coach Hartmut Oehmen daher in den letzten Wochen gesichtet und die interessantesten Akteure jeweils Co-Trainer Simon Bennett und Pointguard Farid Sadek vorgestellt. Einige sahen auf den ersten Blick recht vielversprechend aus, doch entweder waren sie zu sehr 4/3 oder wenn sie sich als echte 4/5er herausstellten waren sie schlichtweg nicht beweglich genug. Am vergangenen Freitag Abend war es dann aber endlich soweit. Ein 2 Meter Mann der gerade bei Western Illinois Athletics seine College Laufbahn beendet hatte, gefiel dem Trainer auf den ersten Blick. Noch in der Nacht kontaktierte er Farid und den im Urlaub weilenden Simon und man war sich sofort einig: "Da müssen wir zuschlagen."
Das Objekt der Begierde trägt den Namen Jalen Chapman und kommt aus Ney York. Im letzten College Jahr seiner Division 1 Schule erzielte er 7 Punkte und sicherte sich 4 Rebounds im Schnitt bei 17 Minuten Spielzeit.
Der Spitznamen seines Teams lautete "Fighting Lethernecks", auf deutsch kämpfende Ledernacken (Bezeichnung für Soldaten des United States Marine Corps) und und dieser Spitzname scheint für Jalens Spielweise Programm zu sein. Mit seinen 100 Kilo Muskelmasse dunkt er problemlos auch gegen den Mann und drückt in der Zone auch mal größere Gegenspieler weg.

"Wir sind sehr froh einen Spieler wie Jalen gefunden zu haben, der sich in der Zone am wohlsten fühlt. Denn wir können keinen Akteur gebrauchen, der meint, ab und an auch an der Dreierlinie herumturnen zu müssen. Dafür haben wir Spezialisten, die aus dieser Distanz hochprozentiger treffen. Aber wir wollten auch keinen bulligen Fleischberg, dem in der zweiten Halbzeit regelmäßig die Luft ausgeht. Jalen ist ein echter Teamplayer, der sich für die Drecksarbeit unter den Körben nicht zu schade ist. Mit seiner Athletik kann er die Positionen 3 und 4 und aufgrund seiner Kraft auch die Position 5 verteidigen. Diese Vielseitigkeit war für uns sehr wichtig." freut sich der Coach über seinen Neuzugang aus Überseh.

 

 

 















Als es Raed Mostafa vor zwei Jahren nach Düsseldorf in die 2. Regionalliga zog, sah man das in Grevenbroich mit gemischten Gefühlen, denn Raed gehörte mit Sicherheit zu den elegantesten Akteuren, die jemals in der Schlossstadt aktiv waren und nicht nur im Pokalfinale gegen die Rheinstars Köln hatte er großen Anteil am Sieg der Elephants. Aber es gab halt auch immer wieder mal den typischen Mostafa-Schlendrian zu sehen und daher hatte man nicht mit letzter Konsequenz versucht, den ehemaligen BBL-Spieler zu halten.
Beim Aufstieg des ART in die 1. Regionalliga spielte der inzwischen 30jährige dann aber eine tragende Rolle und auch in der vergangenen Saison gehörte er mit 12 Punkten im Schnitt und einem ebensolchen Effizienzwert zu den wichtigsten Säulen im Team der Landeshauptstädter.
Der Kontakt zu den Elephants und insbesondere zu Farid Sadek war ohnehin nie ganz abgerissen und so stand seine Rückkehr zu den Elephants bereits seit Ende März fest. Die Vertragsgespräche mit unserem Manager hatten nur wenige Minuten gedauert und das Trainer-Spieler-Gespann Oehmen-Mostafa geht somit nun bereits in seine fünfte Spielzeit.
"Ich freue mich, dass Raed es nochmal richtig wissen will und bereit ist, mit den Elephants Vollgas zu geben. In Düsseldorf hat er nach eigener Aussage insbesondere die begeisterungsfähigen EleFans vermisst, denn echte Stimmung kam bei den im Schnitt so ca. 100 ART-Zuschauern ja nicht so wirklich auf. Bei den bisherigen Trainingseinheiten, in denen nur locker gezockt wurde, merkte man Raed sofort an, dass er wieder mit viel Spaß und Ehrgeiz bei der Sache ist. Ich bin davon überzeugt, dass er eine Schlüsselrolle in unserem Spiel besetzen wird, denn insbesondere in der Defense werden wir durch seine Erfahrung und Athletik noch stärker" freut sich Hartmut Oehmen auf den Rückkehrer.

Gute Nachrichten für die Elephants: 
In der zur Notunterkunft für Flüchtlinge umgebauten Dreifachhalle des Berufsbildungszentrums an der Bergheimer Straße kann bald wieder trainiert werden.

> Zum Artikel der NGZ

U18 hat durch einen 76 zu 58 Sieg gegen den einzigen Qualifikationsgegener BG Aachen den Einzug / Verbleib in der Regionalliga aus eigener Kraft geschafft. Den Mannen von Farid herzlichen Glückwunsch.

Eine äußerst knappe Niederlage erlebte die U16 im Halbfinalspiel gegen die Hertener Löwen. Mit 83 zu 68 unterlag man und spielt in der kommenden Saison nun in der Regionalliga.

qualiu16
U16 mit Eltern und Trainer Farid vor ihrem Halbfinalspiel

 

Die übrigen Teams spielen in der anvisierten Klasse:

U10 - Kreisliga
U12 - Regionalliga
U14 (2.) - Kreisliga
U14 (1.) - Regionalliga
U16 - Regionalliga
U18 - Regionalliga

Zusätzliche Informationen