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Weder auf Facebook noch in der vereinseigenen Presseerklärung vor der Begegnung hatten die Düsseldorfer ein Sterbenswörtchen über die Geheimverpflichtung von Milan Kolovrat verloren und doch waren die Elephants dank ausgezeichneter Vernetzung auf den neuen Center bestens vorbereitet. Hektische Betriebsamkeit war jedoch im Gäste Tross zu erkennen als die Dickhäuter zum Warm Up aufs Feld kamen, denn in der Elefantenherde machte das Trainergespann einen Akteur aus, den man selbst in der unmittelbar vorangegangenen Teambesprechung noch nicht auf dem Zettel gehabt hatte und der sich schließlich als Femi Oladipo herausstellen sollte. Diese Überraschung war den Gastgebern bereits vor dem Anpfiff bestens gelungen.

In der Startformation stand "der Neue" jedoch nicht, denn es begann die übliche Starting Five mit Farid Sadek, Marko Boksic, Raed Mostafa, Sharif Watson und Jasper Chiwuzie. Gleich von Beginn an ließen die Hausherren keinen Zweifel daran, dass man sich für den heutigen Abend viel vorgenommen hatte und nach gewonnenem Sprungball erzielte Farid schnell die 2:0 Führung. Diese wurde zwar umgehend egalisiert, doch dieses 2:2 sollte das einzige Unentschieden der Begegnung bleiben - von einer Düsseldorfer Führung ganz zu schweigen.
Rückkehrer Dainius Zvinklys hatte zweimal Glück, dass der Schiedsrichterpfiff bei seinen energischen Korbattacken ausblieb, doch die Schlossstädter ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Man verteidigte aggressiv und war bemüht den Landeshauptstädtern keine einfachen Würfe zu gestatten. Nach der Balleroberung wurde dann blitzschnell umgeschaltet und insbesondere Sharif Watson war im ersten Viertel kaum zu halten. Ein ums andere Mal setzte sich der schlaksige Amerikaner gegen seine Bewacher durch und hatte so nach 10 Minuten bereits 14 Zähler auf seinem Konto. Aber auch seine Kollegen hatten einen guten Job gemacht und so stand es nach dem ersten Viertel völlig verdient 31:22.

Grevenbroich war darauf bedacht, das Tempo weiterhin hoch zu halten und brachte mit Jördell für Chiwuzie und Oladipo für Mostafa frische Leute, die sich nahtlos ins Team einfügten. Der Ball lief gut durch die Reihen und auch bei den Rebounds war man meist einen Tick schneller als der Gegner (29:17 in der ersten Halbzeit). Düsseldorf beschränkte sich weitgehend darauf, sein Glück aus der Distanz zu versuchen, was bei einer Quote von 44% bis zur Pause auch grundsätzlich ganz gut gelang, doch unter dem Korb versuchte man gar nicht erst dagegen zu halten, was 28:10 Zähler in der 3 Sekunden Zone eindrucksvoll verdeutlichen.
So ging man also mit einer 55:39 Führung in die Pause und die gut 500 Zuschauer konnten die hohe Führung irgendwie kaum glauben.

In der Kabine von Euphorie allerdings keine Spur. Der Coach warnte eindringlich davor, dass man noch rein gar nichts erreicht hätte und ein Team wie Düsseldorf mit seinen zahlreichen Distanzschützen so einen Vorsprung in wenigen Minuten drehen könne, sofern man in der Defensive nicht weiterhin so konzentriert verteidigt. Total fokussiert gings nach wenigen Minuten zurück in die Halle und nach dem Wiederanpfiff machte man genau da weiter wo man in der ersten Hälfte aufgehört hatte.
Die Gäste allerdings auch und so versuchten sie weiterhin ihr Glück aus der Distanz, was nun aber nicht mehr ganz so hochprozentig von Erfolg gekrönt war und auch um die Rebounds kämpfte man in Durchgang 2 nicht so wirklich. Folgerichtig behielt die Elephants Führung weiterhin Bestand und nach 30 Minuten war der Vorsprung lediglich um 2 Punkte auf 71:57 zusammengeschmolzen.

Vor dem Schlussabschnitt bereitete man sich im Grevenbroicher Lager auf eine aggressivere Ganzfeld Presse seitens des Gegners vor, doch diese sollte weitgehend ausbleiben, so dass man am laufenden Konzept nicht großartig etwas verändern musste. Die unermüdlichen Antreiber Farid Sadek und Sharif Watson hatten durch James Chute und Basti Becker wichtige Verschnaufpausen erhalten und konnten somit in der Schlussphase wieder erholt ins Geschehen eingreifen. Bei den Düsseldorfern machte sich hingegen ein deutlicher Kräfteabbau bemerkbar, was in vielen unnötigen, kleinen Fouls sichtbar wurde, die unsere Jungs häufig an die Linie schickten. Zu keinem Zeitpunkt hatten die bedgeisterten Fans - unter ihnen auch Familie Dorfer vom neuen Premium Sponsor Apeiron - den Eindruck, dass hier heute Abend noch einmal etwas anbrennen könnte. Zu zielstrebig die Aktionen der Dickhäuter, zu fahrig die Bemühungen des ART, die sich an diesem Abend nie als Giganten präsentieren konnten.
Nach 40 Minuten hatte sich das kleine Grevenbroich mal wieder gegen den großen Nachbarn aus der Landeshauptstadt durchgesetzt und der Sieg war mit 94:78 sogar höher ausgefallen als selbst die kühnsten Optimisten zu träumen gewagt hätten. Coach Hartmut Oehmen war in der anschließenden Pressekonferenz daher auch voll des Lobes für seine Jungs: "Ich bin nun in der fünften Saison hier in Grevenbroich und das war wohl eines der stärksten Spiele, die wir als Team je abgeliefert haben. Jeder Spieler hat ausnahmslos einen sensationellen Job gemacht und nur so war es mit einer extrem konzentrierten Verteidigung möglich, eine Top-Mannschaft wie Düsseldorf zu schlagen. Hoffentlich können wir an solch eine Energieleistung übermorgen in Münster anknüpfen."

 

Am zweiten Spieltag mussten die Elephants beim SV Hagen Haspe antreten, die ihre Auftaptbegegnung beim TV Ibbenbüren nach Verlängerung gewinnen konnten. Aufgrund der Vertragsauflösung mit Oleg Adamov, der Langzeitverletzung von Max Boldt sowie des USA Urlaubs von Kapitän Simon Bennett trat man die Reise zum ersten Auswärtsspiel mit nur 9 Akteuren an. Doch die kleine Elefantenherde zeigte sich von Beginn an hoch konzentriert. Zwei Schrittfehler von US Import Sharif Watson innerhalb der ersten 60 Sekunden sorgten zwar für zwei  schnelle Turnover, doch die daraus resultierende Führung der Hausherren hatte lediglich 11 Sekunden Bestand. Sadek und Chiwuzie erzielten schnell das 2:4, das durch Ligons noch kurz ausgeglichen werden konnte, doch nun folgte ein 18:0 Run, der in der achten Minute beim Stande von 4:22 bereits die Vorentscheidung brachte. Selbst eine Auszeit hatte die Schlossstädter nicht von ihrem Kurs abbringen können, zumal die Gastgeber nie ein Mittel gegen die starke Zonenverteidigung parat hatten. So endete das erste Viertel mit 11:33.

Bereits nach 6 Minuten hatte Coach Hartmut Oehmen mit seiner großen Rotation begonnen und nach 13 Minuten hatten bereits alle neun mitgereisten Akteure beim Stand von 14:39 Spielzeit bekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hagen seine beste Phase und ein 10:0 Run ließ für Sekunden soetwas wie Hoffnung bei den knapp 50 heimischen Zuschauern aufkommen. Doch Marko Boksic erstickte diesen aufkeimenden Funken mit seinen Dreiern fünf und sechs, was für ihn zur Halbzeit bereits 24 Punkte bedeutete - und das bei einer Dreierquote von unglaublichen 85%. Mit einem 31:52 ging Grevenbroich also in die Halbzeit.
In der Kabine gab es statt großer Lobeshymnen lediglich den Hinweis, dass Haspe auch in der Vorwoche in der Halbzeit mit 20 Punkten zurückgelegen hatte und man daher in Sachen Intensität nicht nachlassen dürfe.
Nach gerade mal 60 Sekunden gings zurück in die Halle und Marko Boksic machte nach dem Wideranfiff dort weiter wo er Ende des zweiten Viertels angefangen hatte. Innerhalb einer Minute traf das Geburtstagskind zwei weitere Dreier und die Bank feierte den 23jährigen ausgelassen. Als die 20 Punkte Führung auch Mitte des dritten Viertels noch Bestand hatte, ließ der Coach erstmals das Center-Duo Chiwuzie.Jördell gemeinsam aufs Feld und die beiden Big Man machen ihre Sache ausgezeichnet. Es gab so gut wie keine zweiten Chancen für Hagen und so ging es mit einem 48:71 in den Schlussabschnitt.

Die 70er suchten ihr Heil nun in einer etwas intensiveren Verteidigung, doch daraus resultierten lediglich zahlreiche Freiwürfe, die man hätte noch hochprozentiger nutzen müssen. Aufgrund der vielen Wechsel ging der Spielfluss gegen Ende ein wenig verloren, doch als die beiden Unparteiischen nach 40 Minuten beim Stande von 65:95 abpfiffen, waren Team und mitgereiste Fans rundum zufrieden. Besonders zufrieden konnte Marko Boksic mit seiner Leistung sein, denn mit 37 Punkten und 8 Rebounds hatte er eine echte Geburtstagsgala geboten.
Neben Münster, Schwelm und Hagen stehen die Elephants als eines von vier ungeschlagenen Teams nun auf Platz 3 der Tabelle und die Begegnung am kommenden Freitag Abend gegen die ART Giants Düsseldorf wird zu einem absoluten Spitzenspiel.

 

 

Hartmut Oehmen gilt vielen in der Basketball-Szene als arrogant. Doch der Trainer und Manager des Basketball-Regionalligisten NEW' Elephants kümmert sich um seine Jungs: So vermittelte er Anfang der Woche Oleg Adamov einen neuen Arbeitsplatz bei den ErftBaskets Bad Münstereifel (2. Regionalliga). Weil der kleine Moldawier mit bulgarischem Pass in Grevenbroich auf den beiden Guard-Positionen keine Chance gegen Farid Sadek, Simon Bennett, James Chute und Marko Boksic gehabt hätte, ließ er seine Kontakte nach Euskirchen und damit zu seinem ehemaligen Schützling Nico Zimmermann spielen. Und die ErftBaskets hatten Bedarf. Oehmen: "Dort hat Oleg, der ein super netter Junge, aber für die Regionalliga körperlich einfach zu schwach ist, jetzt ein eigenes Appartement und bekommt auch seine Spielzeit. Damit ist allen geholfen."

Darüber hinaus fand er noch Zeit, seine Mannschaft  auf das heutige Auswärtsspiel (19 Uhr, Rundsporthalle an der Kölner Straße) beim SV Hagen-Haspe vorzubereiten. Das Team von Trainer Uli Overhoff (zuvor bei den Phoenix Hagen Ladies/2. Liga) gilt allgemein als Abstiegskandidat, doch hat sich Oehmen die Mühe gemacht, Hagens in der Verlängerung mit 92:91 über die Bühne gebrachten Auftaktsieg in Ibbenbüren in seine Einzelteile zu zerlegen. Sein Ergebnis: "Außer bei den Rebounds war Haspe in jeder Statistik besser als wir bei unserem Sieg gegen Herten." In Oscar Luchterhandt (26 Punkte gegen Ibbenbüren), Tresor Nsiabandoki (17), dem von der BG Hagen gekommenen US-Amerikaner Marcus Ligons (15) und dem zweitligaerfahrenen Thorben Paulsen (12) verfügen die Gastgeber über für einen Regionalligisten exzellentes Spielermaterial. "Für die geht es vor allem darum, ihre Heimspiele zu gewinnen", weiß Oehmen, der seine Mannschaft auf einen längenmäßig eher kleinen Kontrahenten einstellt. "Die spielen viel Small-Ball, die daraus entstehenden Mismatches unter den Körben müssen wir ausnützen." Denn in Lennard Jördell (2,07 Meter) und Jasper Chiwuzie (2,05) verfügen die Elephants über mächtige Argumente.

Dass seine Truppe zum Start den hochgehandelten Pro-B-Absteiger aus Herten mit 69:67 zu schlagen vermochte, hat er erstaunlich nüchtern zur Kenntnis genommen. "Alle wissen, dass wir uns da nicht mit Ruhm bekleckert haben. Keiner konnte nach dem Spiel wirklich von sich sagen, dass er gut gespielt habe. Und das hat auch keiner." Zudem nimmt das Team die Erinnerung an die schwere Verletzung von Davon Roberts mit nach Haspe. "Die Bilder von vor einem Jahr hat noch jeder im Kopf." Erschwerend kommt hinzu, dass Simon Bennett (Hochzeit des Bruders in den USA) ausfällt, Raed Mostafa (Entzündung am Ellenbogen) ist schwer angeschlagen.

Quelle: NGZ

 

 

Der zu Saisonbeginn aus Moldavien nach Deutschland gekommene  U20 Nationalspieler Oleg Adamov wechselt mit sofortiger Wirkung von den Grevenbroich Elephants in die zweite Regionalliga zu den ErftBaskets Bad Münstereifel.
Oleg wird den Club von Ex_Elephant Nikolas Zimmermann auf der Position 1/2 verstärken und schon am kommenden Wochenende gegen TuS Hilden für seinen neuen Club auflaufen.
Die Elephants wünschen Oleg für die Zukunft alles Gute und verabschieden sich von einem tadellosen Teamkameraden.

 

 

Selten hatte es vor einem Elephants Spiel so viel Stress gegeben wie vor der Begegnung gegen die Hertener Löwen.
Dank der unbürokratischen Unterstützung von Bürgermeister Klaus Krützen und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hatte es zwar rechtzeitig  mit der Arbeitserlaubnis für Sharif Watson geklappt, aber die Freigabe aus Rumänien lag dem DBB nach 10 Tagen immer noch nicht vor. Ein Anruf beim rumänischen Verband brachte die Antwort, dass der Amerikaner nie eine offizielle Spielberechtigung gehabt hätte und nun musste schnellstens eine Freigabe aus den USA her. Doch dieses Verfahren dauert in der Regel eine knappe Woche und es war bereits Donnerstag Abend. In einem nächtlichen Telefon-Marathon und mit einer beschleunigten Online-Bearbeitung brachte man die notwendigen Dokumente auf den Weg und am Samstag Morgen lag dann die Spielgenehmigung seitens des DBB vor - sozusagen in letzter Minute.
Zwei Stunden vor Anpfiff kam dann plötzlich die Absage des Physiotherapeuten und unser Coach besorgte auf seinem Weg von Krefeld nach Grevenbroich im Auto noch telefonisch Ersatz, den man auch mehr als dringend benötigte. Denn Jasper Chiwuzie plagte sich mit enormen Rückenproblemen und musste bis 30 Minuten vor Spielbeginn erst noch "hergerichtet" werden. Die Meldung, dass ein kleiner Teil der neu installierten, elektrischen Tribüne sich nicht ausfahren ließ und die Musikanlage zuerst nicht funktionieren wollte , verloren anhand dieser Vorgeschichte komplett an Wirkung.

Die Halle fülte sich zusehens und mit Bürgermeister Klaus Krützen und Hydro Werksleiter Christoph Budde hatte sich auch hoher Besuch eingefunden. Letzterer berichtete als einer der größten Arbeitgeber der Region in einem Kurzinterview von der "Langen Nacht der Industrie" am 26. Oktober, in der Interessenten sich das Hydro Werk in Grevenbroich anschauen können und nahm dann in Mitten einer Gruppe vom Werk eingeladener Asylanten gespannt im VIP Bereich Platz.
Pünktlich um 19.30 Uhr konnte angepfiffen werden  und die ersten Punkte verbuchten dann gleich die Gäste. Die Hausherren glichen aus, doch nach zwei Dreiern führten die Löwen in der fünften Minute mit 8:12. Dies sollte allerdings die letzte Führung des Pro B Absteigers gewesen sein, denn Chiwuzie, Boksic und Becker stellten bis zum Ende des ersten Viertels eine 20:16 Führung her.
Im zweiten Viertel schien Herten mit einem schnellen 2:3 den Rückstand wettmachen zu wollen, doch die Elephants hielten mit einer großen Rotation das Tempo dauerhaft hoch und schafften bis zur Halbzeitpause einen überzeugenden 20:9 Run. Neuzugang James Chute hatte mit 8 Zählern maßgeblichen Anteil daran und durch die 13 Punkte, die die Hausherren von der Bank einstreuen konnte (Herten 1), hieß es zum Pausentee 42:28.

In der Kabine kam aufgrund der hohen Führung allerdings keinerlei Euphorie auf, denn man wußte, dass Herten mit seinen sechs Imports zu den Top Teams der Liga zählt und eine Zweier Wurfquote von 30% nicht über 40 Minuten bestand haben würde. Konzentriert weiterspielen lautete die Devise und nicht auf den Lorbeeren der ersten Halbzeit ausruhen.
Nach dem Seitenwechsel wirkte die Begegnung jedoch irgendwie zerfahren. Zuerst verkürzten die Löwen auf 37:47, bevor die Dickhäuter wieder auf 56:42 davon zogen. In den letzten beiden Minuten gelang beiden Teams nicht ein einziger Korb aus dem Feld und trotz eines Leistungsabfals gegenüber des ersten Durchgangs führten die Schlossstädter immer noch mit 59:47.

Im Schlussabschnitt schienen die Elephants für 5 Minuten komplett den Faden verloren zu haben. Vorne verlegte man selbst einfachste Korbleger und hinten war von der engagierten Verteidigung der ersten Hälfte nichts mehr zu sehen. Hertens Blitz-Neuzugang Kofi Josephs hatte in dieser Phase seine besten Szenen und plötzlich stand es nur noch 61:56. Ein kleiner 6:2 Run zum 65:58 sorgte wieder für etwas Ruhe bei den knapp 600 Zuschauern, doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen. Eine Minute vor dem Ende stand es 67:63 und als Petrovcic per Sprungwurf auf 67:65 verkürzte wurde es kurzzeitig still im Elephants Dome. Die Löwen pressten  jetzt Ganzfeld und waren bedacht darauf, beim Stoppen der Uhr nicht einen sicheren Freiwurfschützen wie Farid Sadek oder Marko Boksic zu foulen. Als Simon Bennett ihnen den Gefallen tat, den Ball zu Lennard Jördell zu passen, witterten sie ihre Chance und foulten den Center sofort. Seine Freiwurfquote bis dahin: 1 von 4, doch Lenny blieb an der Linie eiskalt und verwandelte beide Würfe sicher zum 69:65.
Auszeit Herten für die wichtigen Punkte zum Anschlusstreffer, doch die Hausherren verteidigen gut und erobern den Ball. Herten muss nun schnell foulen und kann keine Rücksicht mehr auf die Qualität des Schützen nehmen. Der ansonsten bärenstarke Farid Sadek (8 Assists - Herten hatte als Team 11) geht an die Linie und trifft keinen seiner beiden Freiwürfe. Nur noch Sekunden sind zu spielen und Grevenbroich läßt den letzten Wurf ohne Risiko eines Fouls zu.
Die Elephants haben ihre Auftaktbegegnung  gegen eines der Top 4 Teams der Liga 69:67 gewonnen und feiern somit zum ersten Mal seit Jahren eine gelungene Saisonpremiere. Die beiden Ehrengäste Krützen und Budde hatten diesen Erfolg übrigens beide vor Spielbeginn vorausgesagt und dürfen als Glücksbringer gerne wiederkommen.

In der anschließenden Pressekonfrenz sind sich die Coaches darin einig, dass der Grevenbroicher Sieg über 40 Minuten gesehen mit Sicherheit verdient war, doch beide hadern ein wenig mit dem letzten Viertel - allerdings aus unterschiedlichen Gründen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass man beiden Mannschaften anmerken konnte, dass noch nicht alles rund läuft und sich Automatismen erst noch finden müssen. Gerade deshalb war Coach Hartmut Oehmen aber überglücklich: "Wir haben heute als Mannschaft über 30 Minuten hinweg vernünftigen bis guten Basketball gezeigt ohne, dass wir einen absoluten Topspieler in unseren Reihen hatten, der den Sieg sozusagen alleine nach Hause gefahren hat. Jeder Akteur hatte heute Licht und Schatten in seinen Aktionen, doch es gab viele gute Ansätze auf die wir bauen können."

 

 

 

Mit einem Prost in die knüppelharte Saison

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Elephants Mannschaft 2016 2017

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