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Als hätte es der Coach geahnt. Bereits Mitte der Woche sprach er im NGZ Interview von einem ganz schweren Spiel, weil es nach so einer denkwürdigen Basketball Schlacht wie zuletzt gegen Ibbenbüren besonders schwer sei, sich auf das kommende Spiel zu fokussieren. Als Hartmut Oehmen dies sagte wußte er noch nicht, dass sich sein Pointguard Farid Sadek mit einem Holzsplitter im Auge ab mittwoch Abend krank melden und Topscorer Marko Boksic am Spieltag aufgrund einer Grippe um mögichst wenige Minuten bitten würde.
Marko konnte zwar dazu bewegt werden, in der Starting Five aufzulaufen, aber Farid nahm aus Sicherheitsgründen erst einmal auf der Bank platz und man hoffte, den Aufbauspieler komplett schonen zu können. Da auch bei Salzkotten Bryce Leavitt verletzt fehlte, sah es zumindest vor dem Anpfiff dann doch nicht ganz so düster aus, doch schon nach wenigen Minuten trauten die Fans auf den Rängen ihren Augen nicht. Nach der kurzzeitigen Führung durch Lukas Kazlauskas zum 2.0  war es dann auch der Litauer, der seinen direkten Kontrahenten Alan Boger innerhalb von drei Minuten dreimal sträflich frei aus der Distanz zum Wurf kommen ließ. Der Gäste Shooter, der bereits in der Vorwoche gegen Münster 22 Punkte erzielt hatte, traf alle drei Distanzwürfe und die Gäste führten mit 2:10. Kazlauskas durfte folgerichtig sofort auf der Bank Platz nehmen und für ihn kam Simon Bennett, der bereits in Salzkotten lange auf dem Feld gestanden hätte. Der Kapitän übernahm die Rolle des Spielmachers, doch die pomadig wirkende Verteidigung kam nach wie vor stets einen Schritt zu spät und vorne verlegte man durch die Bank selbst einfachste Würfe. Boger traf seinen vierten Dreier aus einem Fastbreak heraus, doch diesmal hatte Simon zumindest eine Antwort parat indem er ebenfalls von jenseits der Dreierlinie zum 9:15 traf. Die Wende leitete dieser Treffer jedoch nicht ein. Nun traf Finke zweimal in Folge und zum Abschluss des Viertels traf Boger seinen fünften Dreier bei 5 Versuchen zum 11:22.

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Die NGZ titelte in ihrer Ausgabe am Montag "Basketball Fest im Elephants Dome" und schrieb von einem "mitreißenden Mix aus All-Star-Game und hoch intensiver Play-off-Schlacht". Unser Coach brachte es mit den Worten: "Ein richtig geiles Spiel" etwas knackiger auf den Punkt und die Zuschauer verabschiedeten ihre Protagonisten nach dem Schlußpfiff mit stehenden Ovationen.
Solche Lobeshymnen kommen ja schon mal vor, aber nach einer Niederlage sind sie halt eher ungewöhnlich.
Doch es war halt eine Niederlage, die am Ende nicht wirklich jemanden interessierte - zu beeindruckend war die zuvor gesehene Leistung beider Teams beim 100:105 Offensiv-Spektakel gewesen.
Aber erzählen wir die Geschichte der Reihe nach:

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Fünf Spieltage vor dem Ende der Saison trafen die Elephants als Tabellenvierter auf Ihren direkten Nachbarn und es galt mit einem Sieg sowohl den direkten Vergleich für sich zu entscheiden als auch den Abstand weiter auszubauen. Nach 40 Minuten in der Dorstener Kia Arena war dieses Ziel erreicht und somit steht bereits am 22. Spieltag fest, dass die Dickhäuter die Saison mindestens auf dem vierten Tabellenplatz beenden werden. Aber nun von vorn:

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Gerade mal 9 Akteure hatte Coach Hartmut Oehmen am Samstag Abend nach der Rückkehr von Mitch Penner in die USA (Mutter schwer verunglückt) noch zur Verfügung und da sind Nachwuchsspieler Timo Hoster und Regionalliga Rookie Max Boldt schon mitgezählt. Eine extrem kleine Rotation war demnach vorprogrammiert und damit man unter der Woche überhaupt hatte vernünftig 5:5 trainieren können, nahm der 46jährige, aber topfitte Peter Hähn (2. Herren) am Training teil.

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