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Unter diesem Motto hätte man die erste Hälfte des Spiels gegen den BSV Wulfen zusammenfassen können, denn das, was die Elephants am Halloween Abend in den ersten 20 Minuten abgeliefert hatten war schlichtweg eine Galavorstellung.

Hinten stand man dicht gestaffelt und ließ dem Gegner  keinen Zentimeter Freiraum. Vorne traf man mit traumwandlerischer Sicherheit aus fast jeder Position. 80% Zweier und 50% Dreier - das sind Werte von denen jeder Coach für sein Team kaum zu träumen wagt. Das Ergebnis lautete lautete entsprechend und etwas ähnliches hatte es in der Geschichte der Elephants noch nie gegeben: Nach 10 Minuten war das Spiel beim Stande von 33:13 bereits gelaufen und nach 20 Minuten zeigte die Anzeigetafel unglaubliche 70 Punkte für Grevenbroich und nur 33 Zähler für den BSV Wulfen. Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, da der Arbeitstag von US Import Davon Roberts bereits nach 8 Minuten beendet war und auch Pointguard Farid Sadek konnte nach 13 Minuten für den Rest der Begegnung geschont werden.

 

In der zweiten Halbzeit verwalteten die Hausherren dann geschickt ihren kompfortablen Vorsprung und verteilten die Minuten so gleichmäßig, dass man optimal Kräfte für die zweite Begegnung am Wochenende sparen konnte. Am Ende stand es 108:78 und erwähnenswert war eigentlich nur noch, dass es Neuzugang Markus Hallgrimson vergönnt war, denn 100sten Punkt zu erzielen, was den Shooter mannschaftsintern natürlich einen Kasten Bier kostet.
Alle 11 Akteure konnten im Laufe des Spiels punkten  und so fuhr man zwei Tage später voller Selbstvertrauen nach Dorsten, wo man auf ein individuell deutlich stärkeres Team treffen sollte. Die Dreierquote der BG war bisher mit 41% Liga-Spitze und dagegen galt es ebenso ein Mittel zu finden wie gegen die Durchschlagskraft von Center Daniel Boahene. Letzterer war bereits nach 16 Minuten mit vier Fouls belastet und nach 40 Minuten lag Dorstens gefürchtete Dreierquote bei gerade mal 26,7%. Unsere Jungs hatten sich aus der Distanz da deutlich treffsicherer gezeigt (40,7%), wobei Routinier Markus Hallgrimson mit 71,4% eine echte Traumquote ablieferte. Am Ende verbuchte der Neunundreißigjährige 17 Punkte in 19 Minuten, so dass der rabenschwarze Tag von Dainius Zvinklys, der aber auch unter einigen höchst fragwürdigen Pfiffen der beiden Unparteiischen leiden musste, nicht weiter ins Gewicht fiel.
Der Mann des Wochenendes ist aber ohne Frage  das Grevenbroicher Eigengewächs Basti Becker. Gegen Wulfen schaltete er nicht nur US Forward Brown weitgehend aus, sondern avancierte mit 20 Zählern auch zum Topscorer des eigenen Teams. 48 Stunden später durfte sich Dorstens Ami Matthew Devine dann an Bastis Devensivkünsten erfreuen. Dem ansonsten brandgefährlichen Shooter gelangen gerade mal 7 Punkte aus dem Feld und Basti punktete auch an diesem Abend zweistellig (13).
Nach 40 Minuten hatten die Elephants die Begegnung mit 83:78 gewonnen und die beiden Wochenendgegner hatten gemeinsam in 80 Minuten nicht einmal eine Minute gegen die Dickhäuter in Führung gelegen. Eine absolut überzeugende Leistung.
Besser gehts nicht..

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